Leseprobe aus dem Roman
Der Meister des siebten Siegels

Das Berggericht

Sonntag, den 4. Februar 1590

Erasmus Reisländer trat hinter den Richtertisch, wandte sich und stand voll in der einfallenden Sonne, unnahbar, ja majestätisch. Sein Kopf hob sich, seine Augen fixierten durch den Dunst hindurch die Männerreihe an der Balustradenkante.

Mit dem Atem, der aus seiner Lunge gleichmäßig strömte, zitierte Reisländer langsam, tragend, aus dem Prolog des Johannes-Evangeliums:

»Im Anfang war das Wort ... nicht die Tat ... nicht die Macht, sondern die im Wort sich öffnende Wahrheit! «

Die Worte hallten zurück wie ein Echo am Berg.

Links von ihm stand der Gerichtsdiener, der auf beiden Händen den Richterstab trug. Der Stab wird Keilhaue oder auch Judenbanner genannt und ist aus purem Silber gegossen, einerseits Amtszeichen, andererseits Sinnbild der Gerichtsherrschaft. Wer ihn hält, hat die Macht und spricht das Urteil.

Reisländer wandte sich dem Gerichtsdiener zu, ergriff den Stab und intonierte die traditionellen Worte:

»Um allezeit der Gerechtigkeit hier Gehör zu verschaffen, übernehme ich zu dieser Stunde an diesem geweihten Ort die Berggerichtsherrschaft. Ich eröffne den Prozeß gegen Adam Dreyling, heute am Sonntag, dem 4. Februar im Jahre des Heils 1590.«

Daraufhin nahm er auf dem Richterstuhl Platz, lehnte sich zurück und blickte hinüber zur Bank der Geschworenen. Jedem einzelnen der elf sah er in die Augen, hielt den Blick, ließ nicht zu, daß einer ihm auswich.

Seine Augen herrschten und beobachteten, während die Hände zuerst das Pergament sicher sortierten und danach ausbreiteten. Der Richterstab lag rechts neben ihm. Das einfallende Licht betonte den Kopf und hob ihn aus dem Schatten hervor, machte ihn zum Zentrum auf der Altarebene. Auf ihn allein konzentrierten sich die Menschen beider Chöre. Von ihm wurden sie angesogen; ein Augenblick jenseits von Ort und Zeit.

»Diese frontale Darstellung ist allein dem Erlöser vorbehalten!« keuchte Monsignore d'Angelis. »Wer verschafft ihm diese Bühne? Der Tisch gehört rechts hinunter an die Wand diese Pose an diesem Ort ist ein Frevel!«

»Ich kenne ihn. Er selbst hat die Position genau gewählt; er beobachtet seine eigene Wirkung; er hat einen Instinkt dafür, seine Richterrolle wirksam zu spielen. Ich war von vornherein dagegen, das so aufzuziehen!« erregte sich Dr. Justinian Moser.

Reisländer erhob sich wieder von seinem Stuhl, um die Besetzung des Berggerichts zu verkünden:

»Ankläger gegen Adam Dreyling: der Kanzler von Tirol, Herr Leoman von Schiller-Herdern.«

Schiller-Herdern schnellte gespannt wie eine Fidelsaite empor. Danach gab Reisländer die Namen der Geschworenen des Berggerichts bekannt. Die Keilhaue pochte zweimal auf den Richtertisch. Das Signal lockte die Aufmerksamkeit hinüber zum Westportal, dem Seiteneingang gleich gegenüber der Totenkapelle, in der Adam Dreyling auf seinen Prozeß wartete.

»Fronboten! Den Angeklagten!«

Abertausend Köpfe drehten sich seitlich zum Westportal, durch das der Delinquent nun hereinkommen mußte.

Das Portal öffnete sich.

Eisen klirrte.

Die Menschen davor wurden von den groben Fäusten der Büttel auseinandergeschoben. Von der Empore aus wirkte es wie eine Welle der Unruhe, die sich quer durch die Menge wälzte.

Voran stapfte der Fronbote Nicklas Findler, ein in die Breite gelaufenes, kurzbeiniges Mannsbild mit grellroten Pluderhosen, Brust und Rücken in blanken Stahl gepanzert, das stählerne Schützenhäubl auf dem runden Schädel über dem aufgedunsenen Gesicht, dessen Farbe die deutliche Liebe seines Trägers zu Bier und Branntwein verriet.

Dahinter, von vier Bütteln halb gezerrt, halb gestoßen: der Angeklagte.

Sehr verändert hatte er sich nicht in den bald 16 Jahren, seit ich ihm zum erstenmal in Schwaz begegnet war. Immer noch so schlank und geschmeidig wie damals. Immer noch dieser Hochmut in den dunkelblauen Augen, die im Zorn fast schwarz wirken können. Immer noch der spöttische, beinahe arrogante Zug um die Mundwinkel. Die Haare, der Bart waren nun der Mode gemäß kürzer geschnitten, und in das Schwarz mischte sich vereinzeltes Grau.

Was hatte er bewegt mit seinem Drang zur Perfektion, der alles überrollte, um nur eines zu erreichen: das gesetzte Ziel!

Auch in Ketten wirkte er noch immer wie der Mann, der wie selbstverständlich stets sich und anderen das Höchste abverlangte.

Auch Reisländer schien dies zu spüren. Zornig musterten die Blicke des alten Bergrichters die zerrissene, mit Stroh, Schlamm und eingetrocknetem Erbrochenen verschmutzte Kleidung des Gefangenen, die schweren, eisernen Handschellen, das Halseisen mit den rasselnden Ketten, die zu den Fußeisen herabhingen, die groben Stricke, mit denen die Oberarme an den Körper geschnürt waren, den langen, kaum verschorften Riß an der Wange.

Nicklas Findler, der Fronbote, stieß den Gefangenen zur vorderen Ecke der linken Bankreihe, wo aus dem Fußboden ein in weißen Stein gemeißelter Totenkopf heraufgrinst.

»Da! Knie dich hin, du Drecksack!«

Ein brutaler Stoß, ein Tritt.

Kettenklirrend stürzte Dreyling schwer zu Boden.

Der Hammerschlag des Bergrichters knallte wie ein Schuß durch den Kirchenraum.

»Gleich seid Ihr selbst in Ketten gelegt, Fronbote!«

Nicklas Findler zuckte zusammen. »'s ist allgemein der Brauch im Land, daß der Verurteilte seinen Spruch auf Knien hört.«

Die Stimme Reisländers war kälter als der Gletscher des Schrankogels, als er sich an alle in der Kirchenhalle Versammelten wandte:

»Merkt Euch dies: Das Berggericht ist kein Malefizgericht!« Und wieder zum Fronboten: »Und jetzt heb den Angeklagten auf und nimm ihm die Ketten ab!«

Findler winkte seinen Bütteln.

Doch Erasmus Reisländer fuhr dazwischen: »Das Gericht hat Euch etwas befohlen, Fronbote. Euch!«

Nicklas Findler bückte sich. Zerrte den Angeklagten am Arm auf die Füße. Kramte einen Schlüssel aus seinem Beutel. Schloß umständlich die Schlösser der Handschellen und des Halseisens auf. Mußte sich schließlich auf ein Knie fallen lassen, um die Fußeisen aufzusperren.

»Fronbote!«

Der Angesprochene drehte sich unwillig zum Richtertisch.

»Weshalb ist der Angeklagte in diesem Zustand?«

»Welchem Zustand?« versuchte sich Findler dumm zu stellen.

»Verdreckt, zusammengeschlagen, verletzt.«

Findler zuckte mit den Achseln. »Als man ihn in Krakau verhaftete, wird er sich vielleicht gewehrt haben.«

»Das ist viele Tage her. Die Verletzungen sind frisch!«

Nicklas Findler warf einen hilfesuchenden Blick zu uns herauf.

»Antworte, Fronbote!«

»Nun ... nun ja ... gestern abend ... Da sollte er ein Protokoll unterschreiben ...«

»Was für ein Protokoll?«

»Seiner Untaten.«

»Ein Geständnis also.«

»Ja. Man meinte, daß Euch das heute viel Zeit und Mühe ersparen würde.«

»Wer ist ›man‹?«

Wieder blickte er diesmal ein stummer Hilfeschrei herauf zur Empore.

»Antwortet!« herrschte ihn der Bergrichter an.

»Der ... der Herr Endorfer«, stotterte Findler, »und der Herr Baron Löffler ..., und der Herr Pater Georg Scherer war auch dabei, hat aber nur Protokoll führen sollen ...«

»Weiter! Wer noch?« forderte Reisländer.

»Der Herr Kanzler Schiller-Herdern war aber nur anwesend.«

»Und?«

»Der ... der ... der Herr ... Herr Marx Fugger.«

»Waren das alle?«

»Ja.«

»Hat der Angeklagte dieses Protokoll freiwillig unterschrieben?«

»Nein.«

»Und dann sind die Herren dazu übergegangen, ihn zu malträtieren?«

»Ja.«

»Und hat er dann unterschrieben?«

»Nein.«

»Ihr könnt gehen, Fronbote.«

Alexander Endorfer hob die Hände, daß die Ärmel wie Flügel wehten, ruckte mit dem Kopf und sah mehr denn je aus wie ein Geier, der bereit war, sogleich ins Kirchenschiff hinunterzuflattern. Hans Christoph Löffler krallte die starken Finger in die Armlehnen seines Sessels, daß die Gelenke weiß hervortraten. Herr Marx Fugger war erstarrt, sein Mund stand offen. »Eure Leute!« zischte Monsignore dAngelis empört.

In den Augen der schönen Katharina Endorfer glomm so etwas wie Hohn. Und auch um die Mundwinkel des Angeklagten zuckte es spöttisch.

Reisländer lehnte sich in seinem hohen Stuhl zurück. Er fixierte den Gefangenen:

»Jeder hier weiß, wer Ihr seid, doch um dem Protokoll des Gerichtes Genüge zu tun, muß ich Euch fragen: Wer seid Ihr? Nennt uns Euren Namen, Eure Herkunft, Euren Stand.«

»Ich bin Adam Dreyling, Herr zu Wagrain, Ebbs, Oberndorf und Stumm, Ritter des Ordens vom Schwert.«

Seine Stimme klang für mich wieder vertraut. Ein weicher Bariton, nicht laut, und doch war sie hörbar bis in den hintersten Winkel der Liebfrauenkirche:

»Ich wurde am 13. September, im Jahr des Herrn 1549, hier zu Schwaz geboren. Mein Vater war Hans Dreyling, genannt der Ältere, von Steineck, Herr zu Wagrain. Meine Mutter Barbara war die Tochter des Hans Katzbeck von Winkel, Zollherr in Lueg am Brenner und seiner Ehegattin Anna Kaufmann, Gewerkentochter aus Schwaz.

Der Euch bekannte Hofrat Erzherzog Ferdinands, Dr. Johann Dreyling, Herr zu Wagrain, sowie Herr Kaspar Dreyling zu Wagrain und Hochalting sind meine leiblichen Brüder.«

Dr. Johann Dreyling auf der Empore wollte aufspringen, wollte brüllen: »Halb! Halbbrüder!«

Die eisenharte Hand seines Onkels Hans Christoph Löffler auf dem Arm zwang ihn auf die Bank zurück.

»Ich war in erster Ehe verheiratet mit Maria Katzbeck, Tochter des Faktors Benedikt Katzbeck aus Schwaz, die am 2. Mai 1574 ermordet wurde.«

»Ermordet?« Die buschigen, weißen Augenbrauen Reisländers zogen sich zusammen. »Ihr gebraucht ein hartes Wort, Herr Dreyling zu Wagrain. Es wurde nie Anklage erhoben.«

»Von wem denn auch?«

Für einen Augenblick war es totenstill in der weiten Kirchenhalle.

Dann fuhr Reisländer ruhig fort: »Was ist Euer Beruf?«

»Ich habe bis zum meinem 16. Lebensjahr die Lateinschule der Brüder des heiligen Franziskus hier in Schwaz besucht und sollte dann an die Universität nach Ingolstadt gehen. Doch dann erschien es wichtiger, daß meine beiden jüngeren Brüder Johann und Kaspar, die Söhne meiner Stiefmutter Regina, Tochter des Gießermeisters Gregor Löffler zu Innsbruck, dieser Ehre teilhaftig werden sollten. Ich wurde in den Berg geschickt.«

»Erschien Euch das als Schande?«

»Nein, Herr, auch wenn die Universität meine Lehrjahre als Säuberbub und Truhenläufer vielleicht verkürzt hätte. Auch wenn ich nach Ingolstadt gegangen wäre oder wie mein Bruder, der gelehrte Dr. Johann, gar zu Padua studiert hätte, ich wäre immer gern in den Berg gegangen. Ich liebte den Berg. Ich verachte ihn nicht, selbst wenn er jetzt mein Grab werden sollte.«

»Und weiter ...?«

»Ich wurde Häuer, Schiener. Ich heiratete. Ich war zufrieden, ich war glücklich bis zu jenem Jahr des Unheils 1574.«

»Ihr habt in diesem Jahr Schwaz verlassen? «

»Ja.«

»Und später?«

»War ich Werkführer bei meinem Stiefonkel Hans Christoph Löffler, Geschützgießer zu Innsbruck. Ich habe zu Venedig versucht zu arbeiten, später in England und Polen, bis zu jener Nacht, in der ich überfallen, niedergeschlagen und in Fesseln hierher geschleppt wurde, um die Rolle als Sündenbock wieder aufzunehmen, die mir Anno '74 die Herren Fugger schon zugemessen hatten.«

Dreyling verstummte.

»Die Anklagepunkte!« befahl Reisländer.

Leoman von Schiller-Herdern fixierte Adam Dreyling.

Dieser stand mit gesenktem Kopf auf der Totenplatte. Seine Haltung, wie auch seine Ausführungen zu seinem Lebenslauf, erweckte den Eindruck von Resignation.

Leoman trat zwei Schritte vor, ein Bündel Pergamente in der rechten Hand. Er hatte einen einzigen Auftrag, ein einziges Ziel: den Tod Dreylings.

»In nomine Domini, Amen!«

Leoman von Schiller-Herderns Stimme war schneidend, durchdringend, klar und vernehmlich die Tonlage hell, metallisch:

»Acta iudiciorum et alia quelibet negoti, a que tractantur in tempore ...«

»Bedient Euch unserer Sprache«, stoppte Reisländer den Beginn der Ausführungen des Anklägers, »damit jeder Euch versteht.«

»Nichts anderes, Bergrichter«, entgegnete von Schiller-Herdern schnell, »ist Ziel und Zweck meiner Rede. Den Tisch des Wortes, den ich wahrhaftig und reichlich zu decken entschlossen bin, wird jedermann verstehen, so wahr ich hier stehe!«

Er wandte sich ab und begann neuerlich:

»Edle, ehrwürdigste und gütigste Herren, Volk von Tirol, Berggemeinde von Schwaz.

Gerichtliche Handlungen und andere zeitliche Geschäfte müssen, damit sie nicht mit der Zeit vergehen, durch die Zunge der Zeugen und das Zeugnis der Schrift verewigt werden wegen des Gedächtnisses der Menschen, das schwach ist und hinfällig.

Im Gedächtnis geblieben ist uns allen, durch die Zungen der Zeugen, das schwere Jahr 1574.«

Er deutete mit ausgestrecktem Arm auf Dreyling und steigerte seine Lautstärke:

»Dieses unheilvolle Jahr mit seinen Auswirkungen auf uns alle ist mit seinem Namen verbunden. Unauslöschbar! Jeder weiß es.

Adam Dreyling! Knöpfe deine Ohren auf. Ich klage dich an, der alleinige Anstifter des Aufruhrs von 1574 zu sein, mit allen seinen Folgen, der kurz darauf zum Knappenaufstand führte, ja, sich zum Angriff auf unseren ehrwürdigen, durchlauchtigsten Landesfürsten und die Gewerken entwickelte, aber unter dem die Knappen mit ihren Frauen und Kindern, wie jeder sehen kann, noch heute leiden.«

Beifällige Töne durchsetzt mit Rufen: »Richtet ihn! Sein Blut! Sein Blut!« bestätigten dem Ankläger, daß er die Stimmung in der Kirche richtig erfaßt hatte.

Leoman von Schiller-Herdern hämmerte in die Kirchenhalle:

»Des weiteren klage ich dich an, wertvolle Bergbaugeheimnisse, besonders die von uns entwickelte Wasserkunst, an die Polen verraten zu haben, um uns dauerhaften Schaden beizubringen. Und das erst im vergangenen Jahr!«

»Verbrennen – an den Galgen – vierteilen – rädert ihn – in den Schacht!« kochte der Zorn aus der Menge hoch.

»Höre nun, Dreyling, höre Knappenvolk und du, Volk von Tirol!

Begründete Anklagen erfordern Maßstäbe, und gerechte Anklagen erfordern, daß alle mit gleichen Maßstäben verurteilt werden. Dem wird jeder zustimmen. Aufruhr ist keines Gerichts, keiner Gnade wert! Die Anstifter, und das ist der einzige Maßstab für diese Brut, sind sogar unter Heiden, Juden und Türken dem Tod überantwortet. Aufruhr wurde auch bei Luther hörst du, Dreyling, sogar bei Luther, dem Ketzer, ohne Gnade und Barmherzigkeit begegnet.

Darum ist hier nicht mehr zu tun, als Dreyling eilig zu richten, um damit Gottes Urteil zu vollenden.

Du hast der Berggemeinde und den Untertanen das Lärmen eingeblasen zum Aufruhr wider die Gewerken, wider die Obrigkeit, wider den Fürsten und Herrn.

Dreyling, du hast auch darin den Weg zum Knappenkrieg bereitet, indem du gerufen hast:

›Ein Christ ist frei von allen Gesetzen, und seinem Willen können weder Menschen noch Engel etwas auferlegen. Lasset eure Schwerter und Geräte nicht kalt werden, wärmt sie im Blut der gottlosen und bösen Obrigkeit! Wärmt sie im Blut der Tyrannen in den Gewerken und im Blut der mörderischen Fürsten!‹

Wer zu blutigen Anschlägen aufhetzt wie er, Volk von Tirol, Berggemeinde von Schwaz, ist einer Todsünde schuldig, die hier wie in der Hölle gesühnt werden muß.

Dreyling, die Wahrheit schwimmt wie Öl auf dem Wasser, für jeden sichtbar. Wer das nicht sieht, dem antworte ich, daß die christlichen, katholischen Fürsten notgezwungen sind, gegen den Aufrührer Dreyling mit aller Schärfe vorzugehen, wollen nicht die Berggemeinde mit all ihren Nachkommen, aber auch Land wie Leute, mit Leib und Leben, ja, gar um Gott und seine heilige Religion kommen!«

Adam Dreyling hob den Kopf. Seine geschlossene linke Hand öffnete sich. Sein Arm hob sich, so daß der Zeigefinger wie ein Pfeil auf den Kopf Schiller-Herderns zielte:

»Womit beweist du das, Ankläger?«